Kardiologie im MVZ Pfaffenhofen

Wir lassen Ihr Herz höher schlagen. Aber auch nicht zu hoch.

Unser Team aus drei erfahrenen Ärzten und Ärztinnen diagnostiziert Ihren kardiologischen Zustand und betreut Sie im Anschluss kompetent und empathisch, falls sich ein Bedarf ergibt.

  • Die Zeit mit den Patienten ist unsere stärkste Währung. Diese nutzen wir ausgiebig und ohne Blick auf die Uhr, sodass wir jedes Gespräch individuell und der Situation angemessen gestalten können.
  • Viele Arztbesuche können mit Angst beginnen, aber mit Hoffnung enden. Dieser Idee wollen wir entsprechen und unseren Patienten mit einer Gesprächskultur begegnen, die ein gutes Gefühl hinterlässt.
  • Selbstverständlich arbeiten wir im MVZ Pfaffenhofen mit modernsten Geräten und nutzen neueste Technik, um optimale Behandlungsergebnisse zu erzielen.
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Unser Praxis-Team

Für hervorragende Medizin braucht man vor allem eines: Ein super Team!
Deswegen arbeiten im MVZ Pfaffenhofen erfahrene Ärzte und Ärztinnen mit ausgezeichneten medizinischen Fachangestellten zusammen,
um sich optimal um Ihre Gesundheit zu kümmern.

Dr Friedl ist Kardiologin in Pfaffenhofen

Dr. med. Christine Friedl

– Kardiologin –

Frau Dr. Friedl ist nach erfolgreichem Studium in München und klinischer Ausbildung in Pfaffenhofen und Ingolstadt als Fachärztin für Innere Medizin und Fachärztin für Kardiologie tätig. Zusätzlich hat sie die Qualifikationen Notfallmedizin und Hypertensiologie erworben. Seit 2016 arbeitet sie in der ambulanten Patientenversorgung. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind Abklärung und Therapie von Bluthochdruck sowie das gesamte Spektrum der Ultraschalldiagnostik des Herzens und der Gefäße.

Als engagierte Fachärztin für Kardiologie ist Frau Dr. Friedl bestrebt, ihren Patienten eine umfassende Betreuung zu bieten. Sie legt großen Wert auf eine vertrauensvolle Arzt-Patienten-Beziehung und nimmt sich ausreichend Zeit für ausführliche Beratungsgespräche. Ihr Ziel ist es, ihre Patienten bestmöglich zu informieren, individuelle Behandlungspläne zu erstellen und eine optimale Versorgung zu gewährleisten.

„An meinem Beruf gefallen mir der direkte Zugang zu Patienten und deren kontinuierliche Begleitung. Hierbei sind mir vor allem präventive Aspekte und das therapeutische Gesamtkonzept wichtig.“

Dr Elsharkawy ist Kardiologe in Pfaffenhofen

M.D. Abdelrahman Elsharkawy

– Kardiologe –

M.D. Elsharkawy absolvierte sein Medizinstudium im Jahr 2005 an der renommierten Ain Shams Universität in Kairo, Ägypten. Anschließend arbeitete er von 2005 bis 2013 als Assistenzarzt der Kardiologie an der Ain Shams Universitätsklinik, einer der größten und leistungsfähigsten Unikliniken im Nahen Osten mit etwa 3200 Betten. Dort erlangte er auch seinen Facharzt in Kardiologie und Gefäßkrankheiten und schloss 2011 erfolgreich sein Masterstudium in Kardiologie ab. Im Jahr 2009 promovierte er zum Thema „Pharmakologische Stressechokardiographie“.

Im Jahr 2013 wechselte M.D. Elsharkawy zum Carl-Thiem Klinikum in Cottbus, einer Klinik mit Maximalversorgung. Seit 2016 ist er in Deutschland als Facharzt für Kardiologie tätig. Er erweiterte seine Expertise im Jahr 2019 mit einer Zusatzqualifikation als Herzinsuffizienz-Spezialist durch die Deutsche Gesellschaft der Kardiologie. Im Jahr 2021 absolvierte er eine Zusatzqualifikation in Sportkardiologie (Stufe 2) und erhielt die Zusatzbezeichnung als Lipidologe durch die Deutsche Gesellschaft für Fettstoffwechselstörungen (DGFF).

M.D. Elsharkawy konnte wertvolle Erfahrungen in namhaften medizinischen Einrichtungen sammeln, darunter das Herzzentrum Dresden an der Universitätsklinik, Abteilung Rhythmologie, und das Herzcentrum Chemnitz, wo er bis 2020 tätig war. Seit August 2020 ist er als Kardiologe in unserem MVZ tätig.

Frau Marin ist Kardiologin im MVZ Pfaffenhofen

Irina-Oana Marin

– Kardiologin –

Frau Marin, eine erfahrene Kardiologin, absolvierte ihr Studium der Humanmedizin an der Universität für Medizin und Pharmazie Carol Davila in Bukarest, Rumänien. Nach ihrer Zeit als Assistenzärztin für Innere Medizin und Kardiologie in verschiedenen renommierten Krankenhäusern in Rumänien, begann sie 2009 ihre ärztliche Tätigkeit in Deutschland. Sie sammelte wertvolle Erfahrungen als Assistenzärztin in Kliniken wie der Paracelsus Klinik Hemer, dem Mathias Spital Rheine und dem Klinikum Bielefeld Mitte.

Im Laufe ihrer Karriere spezialisierte sich Frau Marin auf die Prävention, Diagnostik und Therapie von Herz- und Gefäßerkrankungen. Ihr Schwerpunkt liegt auf Ultraschall- und EKG-Diagnostik, Beratung und Medikamententherapie. Sie hat umfassende Kenntnisse in der Behandlung von Herz- und Gefäßerkrankungen, Bluthochdruck und erhöhtem Cholesterin. Frau Marin ist stets auf dem neuesten Stand der Therapiekonzepte und Behandlungsoptionen, um ihren Patienten die bestmögliche Versorgung zu bieten. Ihr Ziel ist es, die Behandlungswege individuell anzupassen und den Bedürfnissen jedes einzelnen Patienten gerecht zu werden.

Seit Juni 2021 ist Frau Marin als Kardiologin im MVZ Pfaffenhofen tätig. Mit ihrer langjährigen Erfahrung und ihrer Leidenschaft für die Herzgesundheit widmet sie sich der Betreuung und Behandlung ihrer Patienten.

Dr. med. Reinhard Unterberg

– Kardiologe –

Dr. med. Reinhard Unterberg, geboren in Schwelm/Westfalen, absolvierte sein Medizinstudium in Gießen und Düsseldorf, erlangte 1984 die Promotion mit Auszeichnung. Seine Karriere zeichnet sich durch Tätigkeiten an renommierten medizinischen Einrichtungen aus, darunter die Universitätsklinik Tübingen und das Deutsche Herzzentrum München, wo er zahlreiche nationale und internationale Publikationen veröffentlichte.

Nach Anerkennungen als Internist und Kardiologe arbeitete er ab 1999 als Oberarzt in Straubing und später in Fürstenfeldbruck. Dort übernahm er die organisatorische Leitung des Herzkatheterlabors und fokussierte sich auf interventionelle Kardiologie, Herzschrittmachertherapie, Echokardiographie und nicht-invasive Angiologie.

Von 2018 bis September 2023 war Dr. Unterberg Ärztlicher Direktor und Chefarzt für Kardiologie/Angiologie am Reha Zentrum Klinik Hochstaufen, Bayerisch Gmain. Seine Schwerpunkte liegen in der Prävention und Nachsorge kardiologischer und angiologischer Erkrankungen sowie in der Psychokardiologie.

Wir freuen uns, dass Herr Dr. Unterberg unseren Patienten seit Oktober 2023 mit seiner großen Expertise zur Verfügung steht.

Unsere kardiologischen Leistungen

Dank moderner Ausstattung und gut ausgebildetem Personal können wir Ihnen eine breite Palette kardiologischer Diagnostik bieten.

Elektrokardiogramm (EKG)

Das Ruhe-EKG ist Grundlage jeder Untersuchung des Herzens. Es stellt die elektrische Erregung des Herzens dar, ohne die der Muskel nicht pumpen könnte.

Durch ein EKG können Reizbildung und Erregungsleitung des Herzens überprüft werden und Herzrhythmusstörungen erkannt oder ausgeschlossen werden. Ebenfalls gibt das EKG wichtige Informationen über die Durchblutung des Herzens unter Ruhebedingungen.

Ihr Herzschlag wird durch eine körpereigene elektrische Erregung ausgelöst, die vom sogenannten Sinusknoten getaktet wird und sich über Ihre Herzmuskelzellen ausbreitet. Dieser elektrische Strom wird beim EKG über Elektroden Armen und Beinen oder der Brust gemessen. Diese Untersuchung ist für Sie natürlich vollkommen schmerzfrei und in wenigen Minuten abgeschlossen

Ultraschalldiagnostik

Ultraschalluntersuchungen erlauben eine nichtinvasive Beurteilung der Herzfunktionen. Somit können Wandbewegungsstörungen erkannt werden, die auf Herzmuskelerkrank-ungen, vergangene Herzinfarkte, eine Verdickung der Herzmuskulatur, Bluthochdruck, oder andere Herzmuskelerkrankungen hinweisen können.

Aber auch Blutflüsse in den Gefäßen können mittels einer Dopplertechnologie sichtbar gemacht werden, um die Blutflussgeschwindigkeit zu messen, welche für ein gesundes kardiovaskuläres System unerlässlich ist. Werden atherosklerotische Veränderungen im Frühstadium erkannt, können wir diese rechtzeitig und entsprechend behandeln.

Belastungs-EKG und Spiroergometrie

Das Belastungs-EKG registriert das EKG und dessen Veränderungen unter Belastungsbedingungen auf einem Fahrradergometer.

Kommt es unter Belastungsbedingungen zu einer Durchblutungsstörung der Herzens, so kann diese mit dem Belastungs-EKG erkannt werden. Ebenfalls wird das Verhalten von Puls und Blutdruck als auch das Auftreten von Herzrhythmusstörungen unter Belastung untersucht, sodass die Messung eines physischen Leistungsstandes möglich wird.

Wie beim Ruhe-EKG kleben wir Ihnen Elektroden auf die Haut, um Ihre Herzaktivität zu messen. Beim Belastungs-EKG liegen Sie jedoch nicht still, sondern das Gerät zeichnet nun Ihre die Herzaktion auf, während Sie auf einem stationären Fahrrad (Fahrradergometer) aktiv sind. Am Sportgerät können wir unterschiedliche Belastungsphasen einstellen, die der körperlichen Belastung im Alltag entsprechen:

  • 25 bis 50 Watt: normales Gehen
  • 75 bis 100 Watt: Treppensteigen oder langsames Radfahren
  • 125 bis 150 Watt: Joggen oder schnelles Radfahren
  • über 150 Watt: starke sportliche Belastung

Die Belastung wird alle zwei Minuten um 25 Watt gesteigert. Die Belastungs-EKG-Dauer beträgt etwa 15 Minuten. Die Wattzahl wird im Verlauf weiter erhöht bis die maximale Herzfrequenz (=220 minus Lebensalter) erreicht ist oder Sie erschöpft sind. Nach der Belastung werden Sie noch für einige Minuten beobachtet, um den Rückgang Ihrer Herzfrequenz zu beurteilen.

Langzeit-Blutdruckmessung

Bei der Langzeit-Blutdruckmessung wird der Blutdruck ambulant über 24 Stunden aufgezeichnet.
Hierzu wird am Oberarm eine Blutdruckmanschette angelegt, die in regelmäßigen Abständen aufgepumpt wird. Die Messungen werden gespeichert und ausgewertet.

Die Analyse der Blutdruckwerte ermöglichen eine genaue Bewertung der Blutdrucklage und eine Differenzierung situationsbezogener Blutdruckanstiege für eine individuelle medikamentöse Therapie.

Langzeit-EKG

Sehr viele Patienten haben Herzrhythmusstörungen, wobei jede Rhythmusstörung ihre eigene Prognose und Therapie hat. Daher ist eine möglichst genaue Identifikation wichtig. Das Langzeit-EKG ist hierfür eine wichtige Untersuchung, da die Aufzeichnung der elektrischen Herzaktionen zumeist über 24 Stunden aufgezeichnet werden. Im Bedarfsfall ist dieses auch über 5-7 Tage erweiterbar.

In unserer Praxis setzen wir auf modernste Technologie und nutzen den neuen C3+ Holter Monitor. Dieses revolutionäre Gerät ist nicht nur leicht, sondern auch komfortabel. Es verfügt über flexible Arme und wird mit Standard EKG Elektroden an ihrer Brust befestigt.

Dank der kabellosen Technologie stört es sie kaum in ihrem Alltag und liefert zugleich eine hervorragende Signalqualität. Der C3+ Holter Monitor kann Aufnahmen von 24 oder 48 Stunden bis zu 7 Tagen machen, ohne dass Sie das Gerät aufladen müssen. Das bedeutet, dass sie eine Woche lang ihre normalen Aktivitäten ausüben können, während ihr Herz kontinuierlich überwacht wird.

Der C3+ Holter Monitor wurde entwickelt, um eine schnelle und genaue Diagnose von Herzrhythmusstörungen zu ermöglichen. Diese sind häufig schwer zu erkennen, da sie oft unregelmäßig auftreten und in einem kurzen EKG nicht mehr festgestellt werden können. Herzrhythmusstörung, wie Vorhofflimmern, erhöhen das Risiko von Schlaganfällen und Herzinfarkten.

Durch eine frühzeitige Diagnose mit Hilfe des C3 plus Monitors kann eine entsprechende Behandlung durch ihren Arzt eingeleitet und somit das Risiko für Schlaganfall und Herzinfarkt deutlich reduziert werden.

Lungenfunktionsprüfung

Die Lungenfunktionsprüfung ist wichtiger Bestandteil der Diagnostik von Lungen- und Atemwegserkrankungen und hilft bei der Differenzierung des Leitsymptoms der Atemnot.

Mit den Methoden der Spirometrie und Bodyplethysmographie lassen sich wichtige Erkrankungen wie Asthma bronchiale, chronische Bronchitis und Lungenüberblähung sicher und ohne Belastung für den Patienten diagnostizieren und die Effizienz der Therapie überprüfen.

Telemedizin bei Herzinsuffizienz

Die Zukunft der Herzgesundheit

Als Teil des GIG-Verbundes bieten wir Ihnen einige außergewöhnliche Leistungen, auf die wir dank des starken Verbundes zugreifen können.

Das Telemedizinzentrum von GIG ermöglicht es Ärzten und Ärztinnen, den kardiologischen Status von Patientinnen und Patienten mit Herzinsuffizienz kontinuierlich überwachen zu lassen.

Durch diese Digitalisierung der Gesundheitsüberwachung erwachsen Patientinnen und Patienten erhebliche Vorteile:

Mehr Sicherheit in gewohnter Lebensumgebung, damit mehr Lebensqualität und vor allem deutlich höhere Überlebenschancen.

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